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Fairtrade – Die Zertifizierung zur Fairtrade Gemeinde ist geschafft


Kurz vor Weihnachten, am 13. Dezember 2018, kam die gute Nachricht an: Alle Kriterien sind erfüllt.
Es haben Viele dazu beigetragen, dass dies nun endlich gelungen ist.
Deshalb gilt der Dank allen, die dabei sind und den Fairtrade Gedanken unterstützen:
Dem Gemeinderat, der dem Antrag der Grünen Liste zugestimmt hat; Frau Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer, die von der Verwaltungsseite alle notwendigen Schritte unterstützt und ermöglicht hat; den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, für die es selbstverständlich ist, Fairtrade Kaffee zu trinken; den Kirchengemeinden, dem CVJM und dem Café International. Außerdem gilt unser Dank auch den Gewerbetreibenden, die Fairtrade Kaffee und andere Fairtrade Produkte anbieten: Restaurant bei Nina, Ristorante Pizzeria Antica Roma, Besenwirtschaft Weinbau Häcker und der Bäckerei Katz, die Kaffee und Tee ausschenkt. Das Möglinger Genuss Päckle, ein Fairtrade Kaffee, kann bei Elektro-Service Taskale und an der Information im Rathaus gekauft werden.
Die in Möglingen angesiedelten Lebensmittelgeschäfte haben zudem ein vielfältiges Angebot an Fairtrade Produkten.
Auch in der Hanfbachschule wird vom Lehrerkollegium Fairtrade Kaffee getrunken. Außerdem werden in diesem Schuljahr im Rahmen des Unterrichts die Schwerpunkte des Fairtrade thematisiert.
Der Auszeichnungsfeier steht jetzt nichts mehr im Wege. Die Vorbereitungen zur Planung laufen inzwischen auf Hochtouren.
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Möglingen ist auf dem Weg „Fairtrade‐Gemeinde“ zu werden


 Der Gemeinderat hat beschlossen, sich auf den Weg zur „Fairtrade‐Gemeinde“ zu machen.
Eine Steuerungsgruppe ist eingerichtet, die organisatorisch das Vorhaben unterstützt und
die Gemeinde auf diesem Weg begleitet.
 
Die Gemeinde Möglingen möchte mit der Zertifizierung zur „Fairtrade-Gemeinde“ ganz bewusst das Verständnis dafür zu wecken, dass durch den Kauf von Fairtrade Produkten im Herstellerland soziales Handeln gefördert wird. Insbesondere wird damit bewirkt, dass die Arbeits- und Produktionsbedingungen nicht gesundheitsschädigend sind, dass Kinderarbeit vermieden wird, die Arbeiter*innen keine Diskriminierung erfahren und demokratische Mitbestimmungsstrukturen aufgebaut werden.

Durch den Kauf von Fairtrade Produkten werden auch ökologischen Kriterien Vorrang eingeräumt, da bei der Produktion auf ressourcenschonenden Anbau geachtet wird und keine umweltschädlichen Substanzen sowie keine gentechnisch veränderten Organismen zum Einsatz kommen. Durch den Kauf von Fairtrade Produkten können langfristige Handelsbeziehungen aufgebaut werden. Durch stabile Mindestpreise wird die finanzielle Abhängigkeit der Produzenten von großen Konzernen vermieden, regionale Vermarktungsstrukturen können aufgebaut und ein Leben in wirtschaftlicher Sicherheit durch gerechte Entlohnung gefördert werden. 
 
Fairtrade-Gemeinden fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene. Damit soll das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen in den Herkunftsländern gefördert werden.
 
  • 5 Kriterien auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde
Für die Fairtrade-Zertifizierung sind von der Gemeinde Möglingen insgesamt mindestens 5 definierte Kriterien dauerhaft zu erfüllen:

1. Es liegt ein Gemeinderatsbeschluss vor, dass bei allen Sitzungen des Gemeinderats und        seiner Ausschüsse sowie im Büro der Bürgermeisterin Fairtrade-Kaffee und ein
    weiteres Produkt aus Fairem Handel (wie Tee, Saft, Gebäck) angeboten wird.

2. Es wird eine Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde die          Aktivitäten vor Ort koordiniert. Diese Gruppe besteht aus mindestens drei
    Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik/Verwaltung und
    Wirtschaft/Handel.

3. In mindestens 4 lokalen Einzelhandelsgeschäften und in mindestens 2        
    Gastronomiebetrieben (Cafés und Restaurants) werden jeweils mindestens zwei                      Produkte aus Fairem Handel angeboten.

4. Produkte aus Fairem Handel werden in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen     und Kirchen verwendet. Darüber hinaus werden jährlich Bildungsaktivitäten zum Thema       Fairer Handel umgesetzt.

5. Örtliche Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde.
    Die genannten Kriterien sind weitestgehend erfüllt. Wenn es gelingt, noch 2                              Gastronomiebetriebe zu gewinnen, kann die Zertifizierung beantragt werden.
  

Wir werden Ihnen künftig in regelmäßigen Abständen von den Aktivitäten zur Fairtrade-Gemeinde und zu allgemeinen Themen des fairen Handels berichten.

Für Fragen stehen Ihnen die Mitglieder der Steuerungsgruppe, Brigitte Muras, Vildan Taskale und Matthias-Alexander Braun, sowie Antje Spöri und Michael Klumpp von der Gemeindeverwaltung (Tel. 4864-71) gerne zur Verfügung.

Informationen finden Sie auch im Internet unter: www.fairtrade-towns.de
Kennen Sie schon das "Möglinger Genusspäckle"? 

               Fair gehandelter Bio-Kaffee aus Peru


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