Der Beschluss im Gemeinderat ist gefasst

Jetzt ist es amtlich: Nach der öffentlichen Vorstellung des Gemeindeentwicklungsplans im Bürgerhaus am 30. November 2017 hat der Gemeinderat das Konzept am vergangenen Donnerstag offiziell verabschiedet. Damit sind die Leitlinien für die Entwicklung der Gemeinde Möglingen in den nächsten Jahren festgelegt. Nun geht es an die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen. Einige Projekte wurden von der Gemeinde schon angegangen, weitere sollen – auch unter Beteiligung der Bürgerschaft – zeitnah ins Rollen gebracht werden. Der „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“ (Gesamtdokumentation) ist ab sofort auf der Homepage der Gemeinde abrufbar.
 
>>  Was steht drin? – Die zentralen Inhalte des GEP Möglingen 

Ein roter Faden für die künftige Gemeindeentwicklung sollte es werden – mit diesem Ziel startete die Gemeinde Möglingen im Oktober 2016 mit der Erarbeitung des GEP Möglingen. Nach einem guten Jahr intensiver Arbeit, breiter Beteiligung seitens der Bürgerschaft, Vereine, Kirchen, Schulen, Jugendgruppen, Unternehmen, des Gemeinderats und der Verwaltung liegt das Gesamtkonzept nun vor. Der Gemeindeentwicklungsplan umfasst insgesamt 7 Handlungsschwerpunkte (= Themenfelder), die mit 28 Zielen und 66 Maßnahmen hinterlegt sind. Hinzu kommen 5 Querschnittsthemen, diese sollen künftig bei sämtlichen Maßnahmen und Projekten der Gemeinde Berücksichtigung finden. Der Gemeindeentwicklungsplan hat damit eine strategische Ausrichtung (Schwerpunkte, Ziele) und ist gleichzeitig durch die konkreten Maßnahmen auch sehr umsetzungsorientiert.

Schwerpunkte und Querschnittsthemen der künftigen Gemeindeentwicklung:
 
„Bei 66 Maßnahmen muss klar sein, dass nicht alle Maßnahmen sofort umgesetzt werden können – weder finanziell noch zeitlich“, erläutert Projektleiter Elias Henrich von der imakomm AKADEMIE. Es handelt sich daher um eine Mischung aus kurzfristig realisierbaren Projekten (nächste zwei Jahre), mittelfristigen (bis 2023) und langfristigen Maßnahmen (bis 2030). Zudem wurde eine Priorisierung der Maßnahmen vorgenommen (wichtig / sehr wichtig). Jede einzelne Maßnahme ist – sofern möglich – auch bereits mit einem Kosten- und Finanzierungsplan hinterlegt und einem Amt der Gemeindeverwaltung zugeordnet. „Wichtige Fragen der Finanzierung und Verantwortlichkeit wurden also bereits während der Konzepterarbeitung geklärt – eine wichtige Grundlage für die zielgerichtete Umsetzung der Maßnahmen“, zeigt sich Frau Antje Spöri, Projektleiterin vonseiten der Gemeinde, zufrieden mit dem Ergebnis.
 
>>  Wie geht es nun weiter? – Startschuss für die Umsetzung ist bereits gefallen 
 
Der formal wichtigste Schritt zur Umsetzung des GEP Möglingen ist am vergangenen Donnerstag im Rathaus erfolgt: Der Gemeindeentwicklungsplan wurde vom Gemeinderat als roter Faden für die Gemeindeentwicklung der nächsten Jahre einstimmig beschlossen. Der Gemeindeentwicklungsplan liefert die künftigen Entwicklungsschwerpunkte der Gemeinde und bietet damit eine Orientierungshilfe für Entscheidungen der Kommunalpolitik.
 
Am 30. November 2017 wurde der GEP Möglingen der Bürgerschaft in einer öffentlichen Veranstaltung („Umsetzungs-Marktplatz“) vorgestellt. Die Resonanz war beeindruckend: Rund 120 Möglinger Bürgerinnen und Bürger hatten den Weg ins Bürgerhaus gefunden, um sich dort interessiert und engagiert über die Inhalte des Gemeindeentwicklungsplans auszutauschen.
 
Frau Spöri, Leiterin des Amtes für Bauverwaltung bei der Gemeinde, wird als zentrale Koordinatorin und Ansprechpartnerin auch weiterhin die Fäden des Gemeindeentwicklungsplans zusammenführen und die schrittweise Umsetzung der Maßnahmen federführend begleiten. „Die Umsetzung unseres Gemeindeentwicklungsplans soll und kann aber nicht nur an den Schreibtischen im Rathaus erfolgen, vielmehr wollen wir die mit der Erarbeitung des GEP angestoßene Beteiligung der Bürgerschaft auch im Rahmen der Maßnahmenumsetzung weiterführen. Denn die Umsetzung kann nur dann gelingen, wenn alle gemeinsam anpacken“, so Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer. Über regelmäßige Berichterstattungen in den „Möglinger Nachrichten“ und auf der Homepage sollen die Bürgerinnen und Bürger stets auf dem Laufenden gehalten werden. Bei zahlreichen Maßnahmen wird es auch die Möglichkeit geben, sich im Rahmen von projektbezogenen Arbeitsgruppen, Workshops oder ähnlichen Formaten aktiv einzubringen – thematisch fokussiert, zeitlich begrenzt, ohne langfristige Verpflichtung! Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben beim Umsetzungs-Marktplatz am 30. November 2017 bereits ihr Interesse an einer Mitarbeit bekundet.
 
>>  Erste Ergebnisse sind schon sichtbar! – Maßnahmen, die schon angegangen wurden  
 
„Ein sehr gutes Zeichen dafür, dass sich in Möglingen in den nächsten Jahren wirklich etwas bewegen wird, ist die Tatsache, dass noch vor der Fertigstellung und Verabschiedung des Konzepts schon mehr als zehn Maßnahmen aus dem Gemeindeentwicklungsplan ins Rollen gebracht wurden. Dies ist außergewöhnlich und zugleich beachtlich!“, betont Elias Henrich von der imakomm AKADEMIE. Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer hat die bereits angegangenen Maßnahmen am 30. November 2017 im Bürgerhaus vorgestellt. Dazu zählen unter anderem:
 
Maßnahme A 2.1 Errichtung des neuen Jugendraums „Kraftwerk“ als Ersatz für die abgebrannte „Schnecke“: Der Baubeschluss im Gemeinderat ist gefasst und der Baubeginn folgt.
Maßnahme A 2.2 Aufenthaltsorte im Freien für Jugendliche schaffen: Drei mögliche Standorte wurden ausgewählt. Die Befragung der Jugendlichen läuft gerade. Spenden für einen Unterstand sind eingegangen.
Maßnahme A 3.1 Begegnungsstätte im Wohngebiet „Löscher“: Der Planungsbeschluss für ein Familien- und Ortsteilzentrum im Wohngebiet Löscher ist im Gemeinderat gefasst.
Maßnahme C 3.1 „Barriere-Check“ durchführen: Die Broschüre „Barrierefrei durch Möglingen“ wurde durch die Lokale Agenda erarbeitet und in Druck gegeben.
Maßnahme D 1.1 Verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Ortsdurchfahrt: Tempo 40 auf den Kreisstraßen wird durch das Landratsamt angeordnet. Die Aufstellung der Verkehrsschilder wird in den nächsten Wochen erfolgen.
Maßnahme F 2.1 Schaffung zusätzlicher Kinderbetreuungsplätze: Die Eröffnung der Naturgruppe fand im Juni 2017 statt. Planungsbeschlüsse für eine Kita im Rathaus sowie für den Neubau eines 4-gruppigen Kinderhauses im Wohngebiet Löscher wurden im Gemeinderat gefasst. 

„Wir können mit Stolz behaupten, dass wir nun nicht bei Null anfangen, sondern uns schon mitten in der Umsetzung befinden. Diesen Schwung wollen wir auch in den nächsten Monaten und Jahren beibehalten, um unsere schöne Gemeinde Möglingen Schritt für Schritt noch lebenswerter zu machen“, so das Resümee der
Bürgermeisterin.
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Das Gesamtkonzept steht - "Umsetzungs-Marktplatz" am 30. November 2017

Der Gemeindeentwicklungsplan Möglingen befindet sich auf der Zielgeraden. Die Erarbeitung des Konzepts ist abgeschlossen, am 15.11.2017 wurden in einer gemeinsamen Abschlusssitzung des Gemeinderats mit der Projektgruppe letzte Anpassungen vorgenommen. 

Damit stehen nun die Schwerpunkte, Ziele und Maßnahmen für die künftige Entwicklung der Gemeinde Möglingen fest. Ein Fazit zum Projektverlauf sowie die zentralen Ergebnisse und damit Inhalte des GEP wurden am 30. November 2017 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde waren dazu herzlich eingeladen.
  • Der GEP Möglingen: Fundiertes Konzept durch breite Beteiligung
Ein gutes Jahr lang hat sich die Gemeinde nun mit dem Gemeindeentwicklungsplan Möglingen beschäftigt. Durch die Zusammenführung der Meinungen der unterschiedlichen Zielgruppen und das „Übereinanderlegen“ mit den Ergebnissen der Bürgerbefragung, der Vor-Ort-Begehung und der Auswertung relevanter statistischer Daten ergibt sich ein Gesamtbild der Ist-Situation und der Zukunftsperspektiven der Gemeinde Möglingen – beleuchtet aus sämtlichen Perspektiven: aus interner und externer Sicht, auf Basis objektiv nachprüfbarer Kennzahlen und subjektiver Empfindungen.
„Wir sind überwältigt von dem großen Interesse und der aktiven Beteiligung so zahlreicher Bürgerinnen und Bürger bei der Erarbeitung unseres Gemeindeentwicklungsplans und möchten uns an dieser Stelle für das Engagement aus der Bürgerschaft bedanken“, resümiert Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer zufrieden. „Ein Entwicklungskonzept von Möglingern für Möglinger ist das Ergebnis, eine ideale Grundlage für die gemeinsame Umsetzung“, ergänzt Antje Spöri, Projektleiterin bei der Gemeinde.
 
Auf Grundlage sämtlicher Analyse- und Beteiligungsbausteine wurde in Zusammenarbeit mit der imakomm AKADEMIE eine Strategie für die künftige Gemeindeentwicklung erarbeitet. Diese enthält sieben Handlungsschwerpunkte (u.a. Verkehr, Ortsmitte, Bildung & Betreuung), wobei jeder dieser Schwerpunkte mit konkreten Entwicklungszielen und Maßnahmen hinterlegt ist. Zudem wurden insgesamt fünf Querschnittsthemen (u.a. Familienfreundlichkeit, Bürgerbeteiligung, Ressourceneffizienz) definiert, welche als zentrale Leitlinien ab sofort alle Schwerpunkte durchdringen und bei der Umsetzung möglichst vieler Maßnahmen Berücksichtigung finden sollen. „Damit das Konzept nicht in der Schublade landet, sind im GEP Möglingen auch klare Umsetzungsstrukturen festgelegt. Dazu gehören Aussagen zur Finanzierung, zu Verantwortlichkeiten, zu Beteiligungsformen in der Umsetzung und zur Priorisierung der Maßnahmen. Der GEP liefert damit einen konkreten Fahrplan für die Gemeindeentwicklung der nächsten Jahre“, betont Elias Henrich, Projektleiter der imakomm AKADEMIE.
  • Startschuss für die Umsetzung: Bürgerveranstaltung am 30.11.2017
Im Rahmen einer öffentlichen Bürgerveranstaltung, dem sogenannten „Umsetzungs-Marktplatz“, wurden die Ergebnisse des GEP Möglingen vorgestellt. Die Veranstaltung fand am 30. November 2017 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Möglingen statt. Es handelte sich dabei nicht um eine reine Informationsveranstaltung, im Gegenteil: Die Projektgruppe, der Gemeinderat und die Verwaltung haben der Bürgerschaft die Möglichkeit gegeben, über die Schwerpunkte, Ziele und Maßnahmen des Gemeindeentwicklungsplans ins Gespräch zu kommen. Sämtliche Inhalte des Konzepts konnten an diesem Abend eingesehen, kommentiert und diskutiert werden. Zudem hatte jeder Bürger die Gelegenheit, sich durch das Ausfüllen einer Interessensbekundung für die Mitarbeit bei der Umsetzung einer oder mehrerer Maßnahmen zu melden. Damit soll der nahtlose Übergang von der Konzepterarbeitung zur Umsetzung gelingen. A

Erarbeitet wird der Gemeindeentwicklungsplan von der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen und Stuttgart. Auf Seiten der Stadtverwaltung wird das Konzept betreut von Frau Antje Spöri.
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Rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger beim "Strategie-Marktplatz"

Der Gemeindeentwicklungsplan Möglingen nimmt immer mehr Gestalt an. Bei der Bürgerveranstaltung am 27. Juni 2017 herrschte reges Treiben im Möglinger Bürgerhaus, als es um die Sammlung konkreter Maßnahmenideen für die Umsetzung des GEP ging. Mehr als 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um über die Zukunft der Gemeinde Möglingen zu diskutieren. Außerdem: Die Auswertung der Bürgerbefragung ist ab sofort im Internet abrufbar!
 
>> „Strategie-Marktplatz“: Konkrete Maßnahmen für die Gemeindeentwicklung <<
 
Nachdem die Möglinger Bürgerinnen und Bürger bereits bei Aktionen wie der Bürgerbefragung und verschiedenen Zielgruppengesprächen in das Projekt eingebunden wurden, konnten sie im Rahmen des „Strategie-Marktplatzes“ wieder ihre Ideen einbringen. Das Interesse war groß: Über 80 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Möglingen versammelten sich am Dienstag, den 27. Juni 2017 im Bürgerhaus der Gemeinde, um sich über die bisherigen Ergebnisse und die weiteren Schritte zu informieren. Hauptaugenmerk der Veranstaltung war dann aber das Sammeln von Ideen aus der Bürgerschaft für konkrete Maßnahmen. Die Resonanz war groß und die Ideen vielfältig! „Die durchgängige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Erarbeitung des Gemeindeentwicklungsplans ist von großer Bedeutung, damit sich die Möglingerinnen und Möglinger auch mit dem Gesamtkonzept identifizieren können und die Umsetzung unseres Gemeindeentwicklungsplans mittragen. Wir sind mit der Beteiligung am heutigen Abend sehr zufrieden,“ resümierte Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer im Anschluss an die Bürgerveranstaltung.
 
>> Ausblick <<
 
Die Anregungen und Ideen aus der Bürgerveranstaltung, aus der Projektgruppe und aus dem Gemeinderat werden in den kommenden Wochen in das Gesamtkonzept eingearbeitet. Ende Juli findet dann die zweite Sitzung der Projektgruppe statt, bei der die ausgewählten Maßnahmen weiter konkretisiert und priorisiert werden. Über den Sommer wird der Gemeindeentwicklungsplan von der imakomm AKADMIE fertiggestellt und im Herbst dem Gemeinderat und im Rahmen einer weiteren Bürgerveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt.
 
Erarbeitet wird der Gemeindeentwicklungsplan von der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen und Stuttgart. Auf Seiten der Stadtverwaltung wird das Konzept betreut von Frau Antje Spöri. Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an:
 
Gemeinde Möglingen
Amt für Bauverwaltung
Frau Antje Spöri
Tel.: 07141 / 4864-63
Fax: 07141 / 4864-64
Mail: aspoeri@moeglingen.de
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Erster Strategie-Entwurf liegt vor!

Jetzt ist wieder die Meinung der Bürgerinnen und Bürger gefragt


Das im Herbst 2016 gestartete Projekt „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“ geht nun in die zweite und entscheidende Phase. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung und sämtlicher Analysen sind ausgewertet, ein erster Strategie-Entwurf wurde am 23. Mai 2017 mit der Projektgruppe und am 1. Juni 2017 mit dem Gemeinderat diskutiert. Die definierten Handlungsschwerpunkte und Ziele sollen im nächsten Schritt mit konkreten Maßnahmen hinterlegt werden.
Am Dienstag, 27. Juni 2017 wurden die Zwischenergebnisse des Gemeindeentwicklungsplans im Rahmen einer Bürgerveranstaltung vorgestellt. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Möglingen wurden herzlich eingeladen, sich an diesem Abend über den aktuellen Projektstand zu informieren und Ideen für die weitere Ausarbeitung einzubringen.

>>  Die Strategie – Das „Dach“ des Gemeindeentwicklungsplans  <<
 
Nach der Auswertung der Bürgerbefragung und Zielgruppengespräche, der Sichtung statistischer Kennzahlen und einer Vor-Ort-Begehung sowie der Abfrage wichtiger Zukunftsthemen beim Gemeinderat und bei der Gemeindeverwaltung liegen nun alle Analyseergebnisse vor. „Auf dieser Basis haben wir einen Strategie-Entwurf erarbeitet, der die Rückmeldungen sämtlicher Interessensgruppen auf einen gemeinsamen Nenner bringt: Welche sind die zentralen Themen für die Entwicklung der Gemeinde Möglingen in den nächsten 10 bis 15 Jahren?“, erläutert Projektleiter Elias Henrich von der imakomm AKADEMIE. Am 23. Mai 2017 wurde dieser Strategie-Entwurf der rund 30-köpfigen Projektgruppe (Vertreter aus den Bereichen Vereine, Kirchen, Einzelhandel, Gastronomie, Bildung & Betreuung, Senioren, Jugend, Gemeinderat, Verwaltung usw.) vorgestellt.
 
Ergebnis: Die zentralen Handlungsschwerpunkte der Strategie sind unter anderem die Schaffung von Treffpunkten, Naherholungs- und Freizeitangeboten, die Sicherstellung der Nahversorgung im gesamten Gemeindegebiet, die bedarfsgerechte Baulandentwicklung (Wohnen und Gewerbe), die Aufwertung der Ortsmitte, die Reduktion der Verkehrsbelastung bei gleichzeitigem Ausbau der ÖPNV-Anbindung, die Erhöhung der Wohnqualität durch stadträumliche Aufwertung sowie der Ausbau der Kinderbetreuungs- und Bildungsangebote in Möglingen.
 
Sowohl in der Projektgruppe als auch im Gemeinderat ist der Strategie-Entwurf auf große Zustimmung gestoßen. „Dies zeigt“, so Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer, „dass die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger, die fachliche Sicht der Verwaltung und die Kernthemen aus Sicht des Gemeinderats weitgehend deckungsgleich sind. Das ist eine optimale Ausgangslage zur Akzeptanz und gemeinsamen Umsetzung unseres Gemeindeentwicklungsplans in den nächsten Jahren.“
 
„Strategie-Marktplatz“ 
 
Das „strategische Dach“ des Gemeindeentwicklungsplans (= Handlungsschwerpunkte und Ziele) gilt es nun mit konkreten Maßnahmen zu „untermauern“. Hierzu fand am Dienstag, den 27. Juni 2017 um 19.00 Uhr eine öffentliche Bürgerveranstaltung im Bürgerhaus Möglingen statt. Nach einer Vorstellung der Analyseergebnisse und des Strategie-Entwurfs durch die imakomm AKADEMIE konnten sich die Bürgerinnen und Bürger bei einem Rundgang an verschiedenen Stationen über die einzelnen Handlungsschwerpunkte näher informieren.
 
„Dieser Abend soll aber keine reine Informationsveranstaltung sein. Die Bürgerinnen und Bürgern werden auch die Möglichkeit haben, sich aktiv an der Ausgestaltung der Handlungsschwerpunkte zu beteiligen und Ideen für Maßnahmen einzubringen“, erklärte Antje Spöri, Projektleiterin des GEP bei der Gemeinde. Alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Möglingen waren zu diesem „Strategie-Marktplatz“ herzlich eingeladen. 

>>  Ausblick  <<
 
Nach dem „Strategie-Marktplatz“ werden die Anregungen aus der Projektgruppe, aus dem Gemeinderat und aus der Bürgerveranstaltung in das Gesamtkonzept eingearbeitet. Ende Juli fand die zweite Sitzung der Projektgruppe statt. Die ausgewählten, zentralen Maßnahmen wurden dabei noch einmal gesichtet, weiter ausgearbeitet und priorisiert.
Im Anschluss wird der Gemeindeentwicklungsplan fertiggestellt, bevor dieser dann dem Gemeinderat und anschließend wiederum der Öffentlichkeit (Bürgerveranstaltung voraussichtlich im Dezember 2017) vorgestellt wird.
 
Erarbeitet wird der Gemeindeentwicklungsplan von der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen und Stuttgart, die mittlerweile über 300 Kommunen v.a. im süddeutschen Raum begleitet hat. Auf Seiten der Stadtverwaltung wird das Konzept betreut von Frau Antje Spöri.

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Mehr als 1.100 Bürger haben mitgemacht! Erste Beteiligungsphase abgeschlossen

850 Teilnehmer bei der Bürgerbefragung, mehr als 120 Gespräche im Löscher, rund 90 aktive Jugendliche, über 50 Vertreter/innen der Kirchen, Vereine, Neubürger, ausländischer Mitbürger und Senioren sowie knapp 50 interessierte Gewerbetreibende – so lautet die erfreuliche Bilanz der ersten Beteiligungsphase im Rahmen des Gemeindeentwicklungsplans Möglingen, der zurzeit von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der imakomm AKADEMIE aus Stuttgart/Aalen erarbeitet wird.
Es wurden alle Analyseergebnisse ausgewertet und anschließend zu einem ersten Strategie-Entwurf zusammengeführt, der Ende Mai mit der Projektgruppe und dem Gemeinderat diskutiert wurde. Eine erste öffentliche Vorstellung der Ergebnisse findet im Rahmen einer Bürgerveranstaltung Ende Juni / Anfang Juli statt.
 
>>  Beeindruckende Resonanz zum Gemeindeentwicklungsplan (GEP) in der Bevölkerung  <<
 
In den vergangenen sechs Wochen war in Möglingen einiges geboten. Neben den üblichen Veranstaltungen und Aktivitäten in Möglingen standen im Zeitraum zwischen dem 2. März 2017 und dem 5. April 2017 zahlreiche Workshops, Gespräche sowie eine große Fragebogenaktion unter dem Motto „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“ – Wie sehen die Bürgerinnen und Bürger die aktuelle Situation und vor allem die Zukunft der Gemeinde Möglingen? In welchen Bereichen ist Möglingen gut aufgestellt, wo besteht noch Handlungsbedarf? – im Mittelpunkt.
 
„Wir haben gehofft und auch damit gerechnet, dass das Interesse an unserem Gemeindeentwicklungsplan in der Bevölkerung groß sein wird, doch das erreichte Ausmaß der Beteiligung hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, zeigt sich Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer sichtlich zufrieden. Auch die Experten der imakomm AKADEMIE können den Eindruck einer überdurchschnittlich hohen Beteiligung aus ihrer langjährigen Erfahrung und bisher mehr als 300 betreuten Kommunen bestätigen: „850 ausgefüllte Fragebögen entsprechen im Verhältnis zur Einwohnerzahl Möglingens einer Rücklaufquote von 8 Prozent. Das ist fast doppelt so viel, wie bei Befragungen in vergleichbaren Gemeinden erreicht wurde“, erläutert Projektleiter Elias Henrich von der imakomm AKADEMIE.
 
>>  Fülle an Ergebnissen, Ideen und Wünschen – Wie geht es nun weiter?  <<

 
Das Interesse und die Aufgeschlossenheit für den Gemeindeentwicklungsplan in der Bürgerschaft waren sehr groß, die geäußerten Wünsche und Ideen meist konstruktiv. Neben einer Sammlung der Stärken und Schwächen der Gemeinde wurden auch Verbesserungspotenziale und Vorschläge für konkrete Maßnahmen erarbeitet. So sind über die verschiedenen Veranstaltungen und die Bürgerbefragung insgesamt mehr als 200 Einzelmaßnahmen zusammengekommen, die im weiteren Projektverlauf sorgfältig ausgewertet, zusammengefasst, sortiert und priorisiert sowie auf ihre Umsetzbarkeit überprüft werden müssen.
 
Aus den Ergebnissen der Analysephase – zu der nicht nur die oben beschriebenen Beteiligungsformate zählen, sondern auch die Vor-Ort-Begehung, die Auswertung statistischer Kennzahlen sowie weitere Fachanalysen der imakomm AKADEMIE – wird in den nächsten Wochen ein erster Strategie-Entwurf erarbeitet. Dieser wird die Handlungsschwerpunkte und Zielsetzungen für die Gemeindeentwicklung der nächsten 10 bis 15 Jahre enthalten.
 
Der Strategie-Entwurf wurde dann Ende Mai in der eigens zu diesem Zweck einberufenen Projektgruppe vorgestellt, diskutiert und weiterentwickelt. Die rund 30-köpfige Projektgruppe setzten sich aus Vertretern aller Bevölkerungs- und Interessensgruppen der Gemeinde zusammen (Vereine, Kirchen, Einzelhandel, Gastronomie, Gewerbe/Industrie, Kultur, Bildung & Betreuung, Senioren, Jugend, Gemeinderat, Verwaltung) und stellt somit ein Abbild der Möglinger Gemeindestruktur dar.
„Uns als Gemeinde ist es wichtig, die Bürgerschaft nicht nur in der Analysephase, sondern auch im weiteren Verlauf des Projektes aktiv einzubinden. Denn unser Ziel ist ein zukunftsfähiges Konzept für die Gemeinde Möglingen, das von der Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen wird“, betont Antje Spöri, Projektleiterin des GEP bei der Gemeinde Möglingen.
 
In insgesamt drei Workshops wird die Projektgruppe die Zwischenergebnisse des Gemeindeentwicklungsplans regelmäßig evaluieren und Impulse für die weitere Vorgehensweise geben. Der Öffentlichkeit werden die Analyseergebnisse und erste Überlegungen zur Strategie im Rahmen einer Bürgerveranstaltung voraussichtlich Ende Juni / Anfang Juli vorgestellt. 

>>  Fragen? Anregungen? Nähere Informationen?  <<
 
Bei Rückfragen zum Projekt steht Ihnen bei der Gemeindeverwaltung Möglingen Frau Antje Spöri gerne zur Verfügung.

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Bürgerbefragung und Beteiligungsmöglichkeiten sind gestartet

Sprechen Sie mit, wenn es um die Zukunft unserer Gemeinde geht!


„Wir wollen allen Menschen aus unserer Gemeinde die Chance geben, ihr Möglingen der Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Meinung unserer Vereine, Kirchen, Bürger, Unternehmen und sonstigen Institutionen ist uns wichtig!“, so Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer zum Auftakt der Beteiligungsphase im Rahmen des „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“.
 
Alle Möglingerinnen und Möglinger wurden aufgerufen, an der Bürgerbefragung teilzunehmen! Die dazugehörigen Fragebögen konnten online oder in Papierform bis zum 26. März ausgefüllt werden.  Es gab ausreichend Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen. Eigene Ideen und Vorschläge konnten die Möglinger Bürger am 9. und 10. März 2017 im Wohngebiet „Löscher“ sowie am 14. März 2017 im Bürgerhaus vorbringen. Für Gewerbetreibende findet am 5. April 2017 eine separate Veranstaltung im Bürgerhaus statt.
 
Durch diesen Methodenmix ist gewährleistet, dass alle Bevölkerungs- und Zielgruppen hinreichend berücksichtigt werden. 

Beteiligungsmöglichkeiten GEP Übersicht
______________________________________________________________________________________________Bürgerbefragung ist gestartet
An der Fragebogenaktion konnten alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Möglingen teilnehmen. „Niemand kennt die Gemeinde besser als die Menschen, die in ihr leben“, erläutert Elias Henrich, Projektleiter der imakomm AKADEMIE. Themen der Befragung sind unter anderem die Wohnqualität in Möglingen, die vorhandenen Angebote in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Infrastruktur, Freizeit, Bildung und Kultur sowie das Thema ehrenamtliches Engagement. Weitere Themen sind die Bewertung des Ortsbildes, die Möglinger Ortsmitte, die Verkehrssituation in der Gemeinde sowie Verbesserungspotenziale und Schwerpunkte für die künftige Gemeindeentwicklung.

Die Ergebnisse werden von imakomm zusammengetragen und anschließend im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert. 
______________________________________________________________________________________________  Zielgruppenabend am 14. März 2017
Am Dienstag, den 14. März 2017 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus fand der „Zielgruppenabend“ statt. Insbesondere die Möglinger Vereine, Kirchen, Jugendliche, Senioren, ausländischen Mitbürger und Neubürger waren zu dieser Veranstaltung eingeladen.
 
Im Rahmen des Workshops sollte die Gemeindeentwicklung aus Sicht der einzelnen Bevölkerungs- und Interessensgruppen diskutiert werden. Nach einer Vorstellung des Projekts „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“ durch die imakomm AKADEMIE und einer „Bestandsaufnahme“ der aktuellen Situation der Gemeinde (Stärken und Schwächen) wurden in Kleingruppen Vorschläge für konkrete Maßnahmen erarbeitet. Für einen kurzweiligen Verlauf des Abends hat eine bewährte Vortragsmethode gesorgt, die es ermöglicht hat, durch klare zeitliche Strukturierung zahlreiche wichtige Themen auf den Punkt zu bringen. Für das leibliche Wohl standen Getränke und ein kleiner Imbiss bereit.
______________________________________________________________________________________________„Vielfalt im Löscher“: Projektteam am 9. und 10. März 2017 vor Ort  
Fragen und Anregungen zur Gemeindeentwicklung konnten die Bewohner auch bei verschiedenen Anlässen im Wohngebiet „Löscher“ loswerden. Wohnen Sie gerne in Möglingen? Was müsste verbessert werden, damit Sie sich in Zukunft noch wohler fühlen? Was fehlt Ihnen in Möglingen und im Löscher ganz konkret? 
 
Alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Bewohner des Löschers, waren herzlich eingeladen, vorbeizukommen und in lockerer Atmosphäre mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie mit Vertretern der Gemeinde ins Gespräch zu kommen. „Haben Sie Ideen und Wünsche für die Zukunft der Gemeinde? Sagen Sie uns, was Sie bewegt!“, rief Bürgermeisterin Schwaderer zum Mitmachen auf.
 ______________________________________________________________________________________________Gewerbetreibendenfrühstück am 5. April 2017  
Auch die Gewerbetreibenden der Gemeinde Möglingen sollten sich am Gemeindeentwicklungsplan und somit an ihrem Möglingen der Zukunft umfassend beteiligen können. Für die Unternehmen der Gemeinde gab es dazu eine separate Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen Gewerbetreibendenfrühstücks. Dieses fand am Mittwoch den 5. April 2017 um 10.00 Uhr im Bürgerhaus statt. Alle Gewerbetreibenden aus Möglingen – branchenübergreifend aus Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen, Handwerk, Industrie, Landwirtschaft usw. – waren zu diesem Termin herzlich eingeladen.
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>>  Fragen? Anregungen? Nähere Informationen?  <<
Bei Rückfragen zum Projekt allgemein, zu den anstehenden Veranstaltungen sowie zur Fragebogenaktion steht Ihnen bei der Gemeindeverwaltung Möglingen Frau Antje Spöri gerne zur Verfügung:
 
Gemeinde Möglingen
Amt für Bauverwaltung
Frau Antje Spöri
Tel.: 07141 / 4864-63
Fax: 07141 / 4864-64
Mail: aspoeri@moeglingen.de

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Große Bürgerbefragung und Zielgruppengespräche stehen bevor

Jetzt sind Ihre Ideen gefragt!


Im Rahmen des Projektes „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“ werden im März 2017 die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Möglingen befragt. Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Möglingen sind aufgerufen an der Umfrage teilzunehmen! Außerdem findet ein Workshop statt, bei dem ausgewählte Zielgruppen wie Jugendliche, Senioren und Neubürger aktiv angesprochen werden. Im Wohngebiet „Löscher“ wird das Team des Gemeindeentwicklungsplans ebenfalls im März präsent sein, um die Fragen und Anregungen der AnwohnerInnen aufzunehmen. Des Weiteren ist im Zuge des diesjährigen Gewerbetreibendenfrühstücks am 5. April ein Austausch mit den Möglinger Unternehmen zum Thema Gemeindeentwicklung geplant. Alle Veranstaltungen sowie die Fragebogenaktion werden von der imakomm AKADEMIE aus Aalen und Stuttgart begleitet. 
 
>> Was bisher geschah <<
 
Seit der Klausurtagung des Gemeinderats am 5. und 6. November 2016 hat sich schon einiges getan. Die imakomm AKADEMIE hat erste Analysen zur Gemeinde durchgeführt. So wurden beispielsweise relevante statistische Daten der Gemeinde erfasst und ausgewertet, bestehende Konzepte gesichtet und das gesamte Gemeindegebiet mit allen Wohn- und Gewerbegebieten im Rahmen einer Vor-Ort-Begehung begutachtet und bewertet, um ein umfassendes Bild von Möglingen zu erhalten. Elias Henrich, Projektleiter der imakomm AKADEMIE, fasst zusammen: „Zu Beginn eines neuen Projektes ist es für uns zunächst wichtig, einen ersten Eindruck von der Gemeinde zu bekommen und die Ist-Situation zu erfassen. Möglingen bietet viel Potenzial.“
 
>> Viele Möglichkeiten der Beteiligung: Machen Sie mit! <<
 
Nun sind die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde gefragt. Hierfür ist eine breite Mischung an Beteiligungsmöglichkeiten geplant. „Wir wollen möglichst alle Menschen der Gemeinde erreichen, auch die, die normalerweise in solchen Prozessen weniger involviert sind. So hoffen wir ein möglichst umfassendes Meinungsbild zu erhalten“ betont Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer.
 
Den Auftakt der Beteiligung bildet die Bürgerbefragung, die voraussichtlich am 2. März 2017 startet. Der Fragebogen wird mit dem Amtsblatt an alle Möglinger Haushalte verteilt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit auch online an der Befragung teilzunehmen. „Ich bin sehr gespannt, wie die Bürgerinnen und Bürger Möglingen bewerten und welche Ideen sie für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde haben“, erklärt Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer. Sie ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Befragung zu beteiligen.
 
Am 14. März 2017 um 19.00 Uhr findet im Bürgerhaus der „Zielgruppenabend“ statt. Dabei bauen die Verantwortlichen auf eine rege Beteiligung. Mit dem Workshop sollen Jugendliche, Senioren, ausländische Mitbürger und Neubürger sowie Vereine und Kirchen angesprochen werden. „Wir hoffen auf großes Engagement der Möglinger Bürger. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie gut eine generationsübergreifende Beteiligung in solchen Workshops funktioniert“, so die zweite Projektleiterin Eva-Maria Elkemann von der imakomm AKADEMIE. Im Rahmen des Workshops wird es die Möglichkeit geben, die Gemeinde aus Sicht der einzelnen Interessensgruppen zu betrachten sowie Ideen zur Gestaltung und Umsetzung des „Gemeindeentwicklungsplans“ zu sammeln.
 
Zudem wird das Projektteam des Gemeindeentwicklungsplans Anfang März im Wohngebiet „Löscher“ an verschiedenen Orten präsent sein, um auf Fragen und Anregungen der Anwohner eingehen zu können. Die Mitarbeiter der imakomm AKADEMIE und Vertreter der Stadtverwaltung werden am Donnerstag, den 9. März 2017 das Gespräch mit den Bürgern zuerst beim „OASE Mittagstisch“ im evangelischen Gemeindehaus sowie anschließend auf dem Wochenmarkt im Löscher suchen. Am darauffolgenden Freitag, den 10. März 2017 soll es einen Infostand im Ladenzentrum im Löscher geben.
 
Für die Unternehmen der Gemeinde soll es eine separate Veranstaltung im Rahmen des Gewerbetreibendenfrühstücks geben. Dieses findet am Mittwoch, den 05.04.2017 um 10.00 Uhr im Bürgerhaus statt. „Auch die Gewerbetreibenden unserer Gemeinde sollen sich am Gemeindeentwicklungsplan und somit an ihrem Möglingen der Zukunft umfassend beteiligen können, das ist unser Anspruch als Gemeinde“, ergänzt Antje Spöri, Projektleiterin seitens der Gemeinde.
 
>> So geht’s danach weiter <<
 
Die Ergebnisse der anstehenden Bürgerbeteiligung sowie der übrigen Analysen der imakomm AKADEMIE werden voraussichtlich im Sommer 2017 im Rahmen einer öffentlichen Bürgerveranstaltung präsentiert, bevor es dann an die Ausarbeitung und Umsetzung erster Maßnahmen geht. Ende des Jahres soll der Gemeindeentwicklungsplan Möglingen fertiggestellt sein und vom Gemeinderat verabschiedet werden.
 
Erarbeitet wird das Konzept von der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen und Stuttgart, die mittlerweile über 300 Kommunen v.a. im süddeutschen Raum in Fragen der Gemeinde- bzw. Gemeindeentwicklung begleitet hat. Auf Seiten der Gemeindeverwaltung Möglingen wird das Konzept betreut von Frau Antje Spöri. Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an:
 
Gemeinde Möglingen
Amt für Bauverwaltung
Frau Antje Spöri
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Fax: 07141 / 4864-64
Mail: aspoeri@moeglingen.de
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Gemeindeentwicklungsplan steht in den Startlöchern
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Roter Faden für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde

Städte und Gemeinden in Deutschland stehen vor vielfältigen Herausforderungen: der demografische Wandel, die Anforderungen an den Klimaschutz, die Sicherung der Infrastruktur, aber auch die Veränderungen im Einkaufsverhalten, um nur einige zu nennen. Die Gemeinde Möglingen stellt sich diesen Herausforderungen aktiv. Für eine zukunftsgerichtete Stärkung und Weiterentwicklung Möglingens erarbeitet die Gemeinde deshalb im kommenden Jahr den sogenannten „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“. Dabei sollen inhaltliche Handlungsschwerpunkte (neu) definiert und Ziele abgeleitet werden. Besonderer Fokus liegt auf konkreten Maßnahmen, aber auch auf der Erarbeitung einer dauerhaften und von möglichst vielen getragenen Umsetzungsstruktur, die die Entwicklung von Möglingen nachhaltig prägt. Durchgeführt wird das Projekt in Zusammenarbeit mit der imakomm AKADEMIE GmbH aus Stuttgart und Aalen. Die Möglinger Bürger/innen sowie möglichst viele Akteurs- und Interessensgruppen sollen bei der Konzepterarbeitung aktiv eingebunden werden.

Das Konzept stellt ein „Dach“ für die künftige Gemeindeentwicklung dar. Dabei werden künftige Entwicklungsschwerpunkte belastbar definiert und konkrete, umsetzbare Maßnahmen mit Umsetzungsstrukturen für Möglingen erarbeitet. Die Erarbeitung erfolgt unter breiter Beteiligung der Bürgerschaft. „Wir hoffen auf großes Engagement der Möglinger Bürger und freuen uns schon jetzt auf spannende Diskussionen über die Zukunft der Gemeinde Möglingen“, so Projektleiterin Eva-Maria Elkemann von der imakomm AKADEMIE. Letztlich entsteht auf diese Weise ein roter Faden für die Gemeindeentwicklung, der die Leitplanken für künftige kommunale Entscheidungen vorgibt – allerdings kann ein solches Konzept natürlich nicht alle Fragen Möglingens abschließend lösen. „Das Konzept kann nur durch gemeinsames Engagement der Bürgerschaft und aller Interessensgruppen bei der Erarbeitung und vor allem bei der Umsetzung mit Leben gefüllt werden“, erklärt Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer die Möglichkeiten und die Grenzen des Gemeindeentwicklungsplans (GEP).

Die angesprochene „breite Beteiligung“ zeigt sich im Laufe des Prozesses mehrfach:
Nach ersten Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung und einer Klausurtagung des Gemeinderats am 5. und 6. November 2016 sind die Eckpfeiler und Ziele des Projektes soweit abgesteckt, dass es nun an die Vorbereitung der ersten Beteiligungsphasen geht.
Los geht es voraussichtlich Mitte Februar mit einer umfangreichen Bürgerbefragung, bei der die Meinung der Möglinger Bürgerinnen und Bürger gefragt ist, beispielsweise zu Themen wie: Wohn- und Lebensqualität, Verkehr und Infrastruktur, Freizeit- und Kulturangebote, Einzelhandel und Gastronomie usw. Die Teilnahme an der Befragung wird sowohl über einen schriftlichen Fragebogen als auch online möglich sein.
Parallel dazu sollen auch Zielgruppen wie etwa Vereine, Jugendliche, Senioren, Neubürger, Bürger mit Migrationshintergrund sowie Gewerbe und Unternehmen gezielt eingebunden werden. „Es wird mehrere Veranstaltungen geben, um bewusst auch die Sichtweisen und Bedürfnisse jener Gruppierungen zu erfassen, die üblicherweise wenig in solchen Prozessen beteiligt sind“, erläutert Elias Henrich, zweiter Projektleiter der imakomm AKADEMIE. „Alle Bürgerinnen und Bürger sollen sich am Gemeindeentwicklungsplan und somit an ihrem Möglingen der Zukunft umfassend beteiligen können, das ist unser Anspruch als Gemeinde“, ergänzt Antje Spöri, Leiterin des Amts für Bauverwaltung und Projektleiterin vonseiten der Gemeinde. Die Termine werden über das Amtsblatt und die Homepage der Gemeinde rechtzeitig bekanntgegeben.

Zusammen mit vorliegenden Konzepten und Analysen der Gemeinde Möglingen sowie der Expertensicht der imakomm AKADEMIE (Städtebaulicher Kurz-Check, Auswertung statistischer Daten, Funktions- und Standortanalysen etc.) werden die Ergebnisse und Ideen der ersten Bürgerbeteiligungsphase zu einem ersten Strategie-Entwurf für die Gemeindeentwicklung – mit Schwerpunkten und Zielen – zusammengeführt. Dieser Entwurf wird dann gemeinsam mit der Bürgerschaft bei einem sogenannten „Strategie-Marktplatz“ (öffentliche Bürgerveranstaltung) voraussichtlich im Juni/Juli 2017 diskutiert und weiterentwickelt, bevor es dann im Spätherbst in einer zweiten Bürgerveranstaltung an die Ausarbeitung und Umsetzung erster Maßnahmen aus dem Konzept geht.

Begleitet wird der Prozess zudem von einer rund 30-köpfigen Projektgruppe (Vertreter möglichst vieler Bevölkerungs- und Interessensgruppen als Abbild der Gemeindestruktur), die in insgesamt drei Workshops die Zwischenergebnisse des Projektes regelmäßig evaluiert und Impulse für die weitere Vorgehensweise gibt.
Ende 2017 soll der Gemeindeentwicklungsplan Möglingen fertiggestellt sein und vom Gemeinderat verabschiedet werden, so sieht es die aktuelle Planung vor.

Erarbeitet wird das Konzept von der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen und Stuttgart, die mittlerweile über 300 Kommunen v.a. im süddeutschen Raum in Fragen der Gemeinde- bzw. Stadtentwicklung begleitet hat. Auf Seiten der Gemeindeverwaltung Möglingen wird das Konzept betreut von Frau Antje Spöri.
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