Zuwanderung ist immer ein Kommen und ein Gehen. Besonders im Flüchtlingsbereich ist die Fluktuation immer noch spürbar. Dies stellt Integration vor Herausforderungen. Insgesamt leben in Möglingen rund 190 geflüchtete Personen, davon ca. 30 in der vorläufigen Unterbringungen (= Personen, die auf ihren Asylantrag warten) und rund 160 geflüchtete Personen in der kommunalen Anschlussunterbringung (Personen mit gesichertem Aufenthaltstitel).

Die Gemeinde Möglingen hat in diesem Jahr bereits 29 geflüchtete Personen in die Anschlussunterbringung aufnehmen können, weitere 10 Personen sind noch in diesem Jahr aufzunehmen. Für das Jahr 2019 werden rund 25 Personen in der Anschlussunterbringung
erwartet.

Insgesamt ist Möglingen auf seine Einwohner bezogen eine sehr vielfältige Gemeinde. Rund 86 Nationen leben in Möglingen. Die größten Ausländergruppen (= Personen mit einem ausländischem Ausweis), begründet durch die Anwerbezeit und die europäische Osterweiterung, sind türkische, italienische und rumänische Staatsbürger. Aufgrund der Flüchtlingssituation ist die Zahl syrischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in den letzten drei Jahren stark gestiegen, diese machen nun die viertgrößte Gruppe in Möglingen aus.
In Möglingen ergibt sich somit ein Ausländeranteil von rund 19 % (Stand: 10/2018, Gemeinde Möglingen). Zum Vergleich, im Landkreis Ludwigsburg lag der Ausländeranteil im Dezember 2017 bei 18,2 % (Integrationsbericht 2018, Landkreis Ludwigsburg).


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