signet von  der Gemeinde Möglingen

Brand in Mehrfamilienhaus in Möglingen


Am Freitagnachmittag, 22.01.2021 kam es in einem gemeindeeigenen Mehrfamilienhaus in Möglingen zu einem Brand.

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Möglingen schlugen Flammen und dichter Rauch aus einer Wohnung im 1. Obergeschoss und drohten auf weitere Stockwerke überzugreifen. Umgehend startete die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung und forderte zusätzlich Hilfe bei den Feuerwehren Asperg und Ludwigsburg an.

Glücklicherweise stand schnell fest, dass sich keine Person mehr im Gebäude befindet. Die anwesenden Bewohner des Gebäudes wurden durch den Rettungsdienst und den DRK-Ortsverein Möglingen gesichtet und betreut. Bei dem Brand wurden zwei Personen verletzt und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Da ein sofortiger Wiederbezug der Wohnungen nicht möglich war, wurden nach Bedarf zwei Familien im Laufe des Abends ins Bürgerhaus gebracht. Dort wurden Sie durch den DRK-Ortsverein Möglingen betreut und konnten die Zeit überbrücken, bis sie übergangsweise jeweils eine neue gemeindeeigene Wohnung beziehen konnten, welche der Bauhof noch am selben Abend kurzfristig hergerichtet hatte.

Die Gemeinde möchte sich an dieser Stelle bei der Feuerwehr für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Brandbekämpfung bedanken. Ein weiterer Dank gilt dem DRK-Ortsverein Möglingen und dem Rettungsdienst für die Betreuung der Brandopfer bis in die späten Abendstunden. Ebenso bedanken wir uns bei unserem Bauhof, der mit vereinten Kräften in kürzester Zeit Notunterkünfte hergerichtet hat sowie beim CVJM Möglingen für die spontane Bereitstellung von Bettdecken und Kissen.

Auch in den darauffolgenden Tagen wurde den Brandopfern eine große Hilfsbereitschaft zuteil, so wurden über die Nachbarschaftshilfe Möglingen, das Second-Hand Geschäft „Carima“ in Markgröningen und Gerlinde Bäßler aus Asperg zahlreiche Küchenutensilien sowie Kleidung und Bettwäsche gespendet. Auch hierfür möchten wir uns herzlich bedanken.

Da inzwischen feststeht, dass das Gebäude vorerst nicht bewohnbar ist, wurden die vier betroffenen Parteien durch die Gemeinde untergebracht. Nach wie vor erreichen uns auch von Privatpersonen Hilfsangebote, welche wir gerne an die Brandopfer vermitteln.