signet von  der Gemeinde Möglingen

Vorgehen bei Infektions- / Verdachtsfällen in Schule und KiTa


Vorgehen bei Infektionsfällen / Verdachtsfällen in Schule und KiTa

Auf Grund der steigenden Infektionszahlen zeigt sich die Bundesregierung besorgt und hat gestern Feiern im öffentlichen Raum eingeschränkt und auch bei privaten Feiern eine Beschränkung empfohlen. Sicher wird in der kommenden Herbst – und Winterzeit, auch mit der Zunahme von Erkältungskrankheiten, der Umgang mit der Pandemie eine Herausforderung für uns alle. Dennoch bitten wir um einen besonnenen Umgang ohne Stigmatisierung betroffener Personen.

Das Kultusministerium, Sozialministerium und das Landesgesundheitsamt haben Handlungsanweisungen  für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen formuliert, die die Gemeinde Möglingen selbstverständlich umfassend umsetzen wird. Sicher werden wir diese in den kommenden Wochen und Monaten auch anwenden und an neue Situationen anpassen müssen.
Eltern können sich zum Thema "Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen von Kindern und Jugendlichen" an einem Schaubild orientieren, das vom Kultusministerium Baden-Württemberg auf der Homepage veröffentlicht wurde und auch seit einiger Zeit in den Einrichtungen aushängt.

Konkret bedeutet dies, dass die Gemeinde Möglingen unverzüglich bei Bekanntwerden von Infektionsfällen in KiTas ( Kinder oder Beschäftigte ) Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufnimmt, um das weitere Vorgehen zu klären. Sofern die Schließung einer Einrichtung oder einzelner Gruppen erforderlich wird, werden die betroffenen Familien umgehend informiert.
Kinder, die Kontakt mit einer infizierten Person hatten, müssen ebenfalls in Quarantäne bleiben. Eine Schließung der Einrichtung oder Gruppe ist hier aber nicht notwendig.

Die Beschäftigten der Kinderbetreuungseinrichtungen sind bereits aufgefordert, Infektionsfälle unverzüglich – auch am Wochenende – an die Gemeindeverwaltung zu melden, um ein schnelles Eingreifen zu ermöglichen. Eltern melden einen Infektionsfall in der Familie bitte ebenfalls umgehend per Email an die Einrichtungsleitung – auch am Wochenende. So können wir schnellstmöglich das Gesundheitsamt kontaktieren und das weitere Vorgehen abklären.
Ebenso sind unsere Beschäftigten angehalten, Erkältungssymptome durch einen Arzt abklären zu lassen und solange nicht am Kind zu arbeiten.

Wir appellieren auch an Sie, liebe Eltern, eindringlich: lassen Sie Ihre Kinder bei Erkältungssymptomen ausreichend lange zu Hause und lassen Sie die Erkrankung ärztlich abklären.
Beschäftigte, die durch ein ärztlichen Attest als Risikopatient benannt sind, dürfen nicht in der Betreuung von Kindern eingesetzt werden. Dies kann zu einer Kürzung der Öffnungszeiten oder Schließung von Gruppen auf Grund von Personalmangel kommen. Wir bitte hier schon jetzt um Ihr Verständnis.
 
Wir hoffen, mit einer engen Kommunikation aller Beteiligten gut durch die Pandemie auch in den Herbst- und Wintermonaten zu kommen.