Möglingen auf Zeitreise

Um 2000 vor Christus

Aus der Jungsteinzeit stammen die ersten Spuren menschlicher Besiedlung auf der Gemarkung Möglingen. Der Hohenasperg war möglicherweise der Ort, wohin die Menschen der damaligen Zeit bei Gefahr flohen (Fliehburg). An den Hängen wurden entsprechende Funde gemacht. Der Hohenasperg hat seit Urzeiten eine ausschlaggebende Rolle für die Menschen unserer Gegend gespielt.

400 bis 300 Jahre vor Christus

Das Kleinaspergle entsteht als Grabhügel eines keltischen Fürsten. Auf der Anhöhe zwischen Asperg und Möglingen sind noch 2 unerforschte Grabhügel.

3 bis 5 Jahre nach Christus

Möglingen wurde nicht als "Haufendorf" gegründet, sondern ist aus Einzelhöfen bzw. kleinen Weilern entstanden. In dieser Zeit haben auf der heutigen Gemarkung mindestens 3 fränkische Siedlungen bestanden.

1275

Möglingen wird erstmals erwähnt im "Liber decimationis" des Bistums Konstanz. Möglingen besitzt zu dieser Zeit bereits eine eigene Pfarrkirche.

1519

Albrecht Dürer weilt in Möglingen um die Belagerung des Hohenasperges durch den schwäbischen Bund zu zeichnen.

1535

Möglingen wird unter Herzog Ulrich evangelisch.

1540

Der Mesner wird zum Schulmeister bestellt. Damit hat Möglingen die älteste Dorfschule im damaligen Amt Gröningen.

1618 bis 1648

Durch den 30-jähringen Krieg nimmt die Zahl der Bürger von 130 auf 32 ab.

1693

Über 30 Gebäude und das Rathaus brennen nieder.

1796

Möglingen wird von französischen Truppen belagert.

1797

Möglingen wird von österreichischen Truppen belagert.

1805

Napoleons Truppen ziehen durch das Dorf.

1859

Aus der Oberamtsbeschreibung: Zum Anbau kommt vorzugsweise Dinkel, dann Hafer, Gerste, weniger Einkorn, Roggen (nur des Bindestrohs willen). Die Hauptfrucht Dinkel ist heute weitgehend unbekannt. Im 1. Jahr wurde Wintersaat (Dinkel), im 2. Jahr Sommersaat (Hafer) ausgesät. Ein Bauer hatte von jedem dieser Felder drei etwa gleich große Stücke.

1914 bis 1918

Im 1. Weltkrieg fallen 39 Möglinger Soldaten.

1939 bis 1945

Der 2. Weltkrieg kostet 134 Möglinger das Leben.

ca. 1955

Möglingen hat etwa 2.500 Einwohner.

1972

Der Bau einer Sporthalle wird beschlossen.

1975

Möglingen hat über 10.000 Einwohner. Die Verwaltungsreform ist beendet. Möglingen bleibt selbstständige Gemeinde.

1981

Die Sonnenbrunnenhalle wird eingeweiht.

1986

Das Bürgerhaus wird eröffnet.

1989

Möglingen gehört zu den Gründungsmitgliedern der Kleeblatt-Pflegeheime GmbH.
Die aus dem 16. Jahrhundert stammende Zehntscheuer wird restauriert. Darin werden die Gemeindebücherei und ein Galerieraum für Kleinkunstveranstaltungen untergebracht.

1993

Das JUfo wird eingeweiht. Hier findet auch die Kernzeit Betreuung für die Schüler der Hanfbach- und Furtbachschule statt.

1995

In der Hanfbachschule wird ein Block-Heizkraftwerk in Betrieb genommen.

1997

Der Möglinger Streuobstwiesenapfelsaft wird erstmals gepresst, dessen Mehreinnahmen dem Erhalt der Streuobstwiesen dienen.

1999

Das Gewerbegebiet "Unholder Weg" wird ausgewiesen. Möglingen ist mit einer eigenen Domain im Internet präsent.

2000

725 Jahre Möglingen wurden groß gefeiert.

Sperrung der Markgröninger Straße für den LKW Durchgangsverkehr.

2006

Das Wohnbaugebiet "Hasenkreuz" wird erschlossen und Ende 2007 für die Bebauung frei gegeben.

2009

Aufstockung Kleeblatt-Pflegeheim mit zusätzlichen 24 Pflegeplätzen.

Einweihung der beiden neu errichteten Kreisverkehre in der Ortsdurchfahrt an der Ludwigsburger Straße.

2011

Das erste Kinderhaus in der Gemeinde wird im Wiesenweg eröffnet. Es entstehen Betreuungsplätze für ca. 120 Kinder im Alter zwischen 0 und 6 Jahren. Die Einrichtung ist ganztags zwischen 7.00 und 17.00 Uhr geöffnet.

2012

Überbauung des ehemaligen Firmengeländes der Firma Oris im Norden der Gemeinde mit 127 Wohneinheiten.

2014

In unmittelbarer Nähe zum Kleeblatt-Pflegeheim entstehen Wohnungen für Familien und Senioren.

In der Gemeinde Möglingen leben erstmals über 11.000 Einwohner.

2015

Mit dem Neubau des Kinderhaus Lerchenweg wird der bisher dreigruppige Kindergarten Lerchenweg auf insgesamt bis zu 100 Kinderbetreuungsplätze ausgebaut.

Grundsatzbeschluss im Gemeinderat zum Neubau einer Gemeinschaftsschule mit öffentlicher Bücherei mit einem Kostenvolumen von rund 20 Millionen €. Im Vorfeld wurde ein Architektenwettbewerb durchgeführt.

2016

Mit der Sanierung der Sonnenbrunnenhalle steht den Möglinger Vereinen und den Schulen eine modernisierte Sporthalle zur Verfügung. Die Renovierung mit einem Gesamtvolumen von rund 3 Millionen € erfolgte innerhalb eines Jahres.

Grundsteinlegung zum Neubau einer Gemeinschaftsschule mit öffentlicher Bücherei.

Heimatbuch

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