Mehr als 1.100 Bürger haben mitgemacht! Erste Beteiligungsphase abgeschlossen

850 Teilnehmer bei der Bürgerbefragung, mehr als 120 Gespräche im Löscher, rund 90 aktive Jugendliche, über 50 Vertreter/innen der Kirchen, Vereine, Neubürger, ausländischer Mitbürger und Senioren sowie knapp 50 interessierte Gewerbetreibende – so lautet die erfreuliche Bilanz der ersten Beteiligungsphase im Rahmen des Gemeindeentwicklungsplans Möglingen, der zurzeit von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der imakomm AKADEMIE aus Stuttgart/Aalen erarbeitet wird.
Es wurden alle Analyseergebnisse ausgewertet und anschließend zu einem ersten Strategie-Entwurf zusammengeführt, der Ende Mai mit der Projektgruppe und dem Gemeinderat diskutiert wurde. Eine erste öffentliche Vorstellung der Ergebnisse findet im Rahmen einer Bürgerveranstaltung Ende Juni / Anfang Juli statt.
 
>>  Beeindruckende Resonanz zum Gemeindeentwicklungsplan (GEP) in der Bevölkerung  <<
 
In den vergangenen sechs Wochen war in Möglingen einiges geboten. Neben den üblichen Veranstaltungen und Aktivitäten in Möglingen standen im Zeitraum zwischen dem 2. März 2017 und dem 5. April 2017 zahlreiche Workshops, Gespräche sowie eine große Fragebogenaktion unter dem Motto „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“ – Wie sehen die Bürgerinnen und Bürger die aktuelle Situation und vor allem die Zukunft der Gemeinde Möglingen? In welchen Bereichen ist Möglingen gut aufgestellt, wo besteht noch Handlungsbedarf? – im Mittelpunkt.
 
„Wir haben gehofft und auch damit gerechnet, dass das Interesse an unserem Gemeindeentwicklungsplan in der Bevölkerung groß sein wird, doch das erreichte Ausmaß der Beteiligung hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, zeigt sich Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer sichtlich zufrieden. Auch die Experten der imakomm AKADEMIE können den Eindruck einer überdurchschnittlich hohen Beteiligung aus ihrer langjährigen Erfahrung und bisher mehr als 300 betreuten Kommunen bestätigen: „850 ausgefüllte Fragebögen entsprechen im Verhältnis zur Einwohnerzahl Möglingens einer Rücklaufquote von 8 Prozent. Das ist fast doppelt so viel, wie bei Befragungen in vergleichbaren Gemeinden erreicht wurde“, erläutert Projektleiter Elias Henrich von der imakomm AKADEMIE.
 
>>  Fülle an Ergebnissen, Ideen und Wünschen – Wie geht es nun weiter?  <<

 
Das Interesse und die Aufgeschlossenheit für den Gemeindeentwicklungsplan in der Bürgerschaft waren sehr groß, die geäußerten Wünsche und Ideen meist konstruktiv. Neben einer Sammlung der Stärken und Schwächen der Gemeinde wurden auch Verbesserungspotenziale und Vorschläge für konkrete Maßnahmen erarbeitet. So sind über die verschiedenen Veranstaltungen und die Bürgerbefragung insgesamt mehr als 200 Einzelmaßnahmen zusammengekommen, die im weiteren Projektverlauf sorgfältig ausgewertet, zusammengefasst, sortiert und priorisiert sowie auf ihre Umsetzbarkeit überprüft werden müssen.
 
Aus den Ergebnissen der Analysephase – zu der nicht nur die oben beschriebenen Beteiligungsformate zählen, sondern auch die Vor-Ort-Begehung, die Auswertung statistischer Kennzahlen sowie weitere Fachanalysen der imakomm AKADEMIE – wird in den nächsten Wochen ein erster Strategie-Entwurf erarbeitet. Dieser wird die Handlungsschwerpunkte und Zielsetzungen für die Gemeindeentwicklung der nächsten 10 bis 15 Jahre enthalten.
 
Der Strategie-Entwurf wurde dann Ende Mai in der eigens zu diesem Zweck einberufenen Projektgruppe vorgestellt, diskutiert und weiterentwickelt. Die rund 30-köpfige Projektgruppe setzten sich aus Vertretern aller Bevölkerungs- und Interessensgruppen der Gemeinde zusammen (Vereine, Kirchen, Einzelhandel, Gastronomie, Gewerbe/Industrie, Kultur, Bildung & Betreuung, Senioren, Jugend, Gemeinderat, Verwaltung) und stellt somit ein Abbild der Möglinger Gemeindestruktur dar.
„Uns als Gemeinde ist es wichtig, die Bürgerschaft nicht nur in der Analysephase, sondern auch im weiteren Verlauf des Projektes aktiv einzubinden. Denn unser Ziel ist ein zukunftsfähiges Konzept für die Gemeinde Möglingen, das von der Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen wird“, betont Antje Spöri, Projektleiterin des GEP bei der Gemeinde Möglingen.
 
In insgesamt drei Workshops wird die Projektgruppe die Zwischenergebnisse des Gemeindeentwicklungsplans regelmäßig evaluieren und Impulse für die weitere Vorgehensweise geben. Der Öffentlichkeit werden die Analyseergebnisse und erste Überlegungen zur Strategie im Rahmen einer Bürgerveranstaltung voraussichtlich Ende Juni / Anfang Juli vorgestellt. 

>>  Fragen? Anregungen? Nähere Informationen?  <<
 
Bei Rückfragen zum Projekt steht Ihnen bei der Gemeindeverwaltung Möglingen Frau Antje Spöri gerne zur Verfügung.

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Bürgerbefragung und Beteiligungsmöglichkeiten sind gestartet

Sprechen Sie mit, wenn es um die Zukunft unserer Gemeinde geht!


„Wir wollen allen Menschen aus unserer Gemeinde die Chance geben, ihr Möglingen der Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Meinung unserer Vereine, Kirchen, Bürger, Unternehmen und sonstigen Institutionen ist uns wichtig!“, so Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer zum Auftakt der Beteiligungsphase im Rahmen des „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“.
 
Alle Möglingerinnen und Möglinger wurden aufgerufen, an der Bürgerbefragung teilzunehmen! Die dazugehörigen Fragebögen konnten online oder in Papierform bis zum 26. März ausgefüllt werden.  Es gab ausreichend Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen. Eigene Ideen und Vorschläge konnten die Möglinger Bürger am 9. und 10. März 2017 im Wohngebiet „Löscher“ sowie am 14. März 2017 im Bürgerhaus vorbringen. Für Gewerbetreibende findet am 5. April 2017 eine separate Veranstaltung im Bürgerhaus statt.
 
Durch diesen Methodenmix ist gewährleistet, dass alle Bevölkerungs- und Zielgruppen hinreichend berücksichtigt werden. 

Beteiligungsmöglichkeiten GEP Übersicht
______________________________________________________________________________________________Bürgerbefragung ist gestartet
An der Fragebogenaktion konnten alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Möglingen teilnehmen. „Niemand kennt die Gemeinde besser als die Menschen, die in ihr leben“, erläutert Elias Henrich, Projektleiter der imakomm AKADEMIE. Themen der Befragung sind unter anderem die Wohnqualität in Möglingen, die vorhandenen Angebote in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Infrastruktur, Freizeit, Bildung und Kultur sowie das Thema ehrenamtliches Engagement. Weitere Themen sind die Bewertung des Ortsbildes, die Möglinger Ortsmitte, die Verkehrssituation in der Gemeinde sowie Verbesserungspotenziale und Schwerpunkte für die künftige Gemeindeentwicklung.

Die Ergebnisse werden von imakomm zusammengetragen und anschließend im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert. 
______________________________________________________________________________________________  Zielgruppenabend am 14. März 2017
Am Dienstag, den 14. März 2017 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus fand der „Zielgruppenabend“ statt. Insbesondere die Möglinger Vereine, Kirchen, Jugendliche, Senioren, ausländischen Mitbürger und Neubürger waren zu dieser Veranstaltung eingeladen.
 
Im Rahmen des Workshops sollte die Gemeindeentwicklung aus Sicht der einzelnen Bevölkerungs- und Interessensgruppen diskutiert werden. Nach einer Vorstellung des Projekts „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“ durch die imakomm AKADEMIE und einer „Bestandsaufnahme“ der aktuellen Situation der Gemeinde (Stärken und Schwächen) wurden in Kleingruppen Vorschläge für konkrete Maßnahmen erarbeitet. Für einen kurzweiligen Verlauf des Abends hat eine bewährte Vortragsmethode gesorgt, die es ermöglicht hat, durch klare zeitliche Strukturierung zahlreiche wichtige Themen auf den Punkt zu bringen. Für das leibliche Wohl standen Getränke und ein kleiner Imbiss bereit.
______________________________________________________________________________________________„Vielfalt im Löscher“: Projektteam am 9. und 10. März 2017 vor Ort  
Fragen und Anregungen zur Gemeindeentwicklung konnten die Bewohner auch bei verschiedenen Anlässen im Wohngebiet „Löscher“ loswerden. Wohnen Sie gerne in Möglingen? Was müsste verbessert werden, damit Sie sich in Zukunft noch wohler fühlen? Was fehlt Ihnen in Möglingen und im Löscher ganz konkret? 
 
Alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Bewohner des Löschers, waren herzlich eingeladen, vorbeizukommen und in lockerer Atmosphäre mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie mit Vertretern der Gemeinde ins Gespräch zu kommen. „Haben Sie Ideen und Wünsche für die Zukunft der Gemeinde? Sagen Sie uns, was Sie bewegt!“, rief Bürgermeisterin Schwaderer zum Mitmachen auf.
 ______________________________________________________________________________________________Gewerbetreibendenfrühstück am 5. April 2017  
Auch die Gewerbetreibenden der Gemeinde Möglingen sollten sich am Gemeindeentwicklungsplan und somit an ihrem Möglingen der Zukunft umfassend beteiligen können. Für die Unternehmen der Gemeinde gab es dazu eine separate Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen Gewerbetreibendenfrühstücks. Dieses fand am Mittwoch den 5. April 2017 um 10.00 Uhr im Bürgerhaus statt. Alle Gewerbetreibenden aus Möglingen – branchenübergreifend aus Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen, Handwerk, Industrie, Landwirtschaft usw. – waren zu diesem Termin herzlich eingeladen.
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>>  Fragen? Anregungen? Nähere Informationen?  <<
Bei Rückfragen zum Projekt allgemein, zu den anstehenden Veranstaltungen sowie zur Fragebogenaktion steht Ihnen bei der Gemeindeverwaltung Möglingen Frau Antje Spöri gerne zur Verfügung:
 
Gemeinde Möglingen
Amt für Bauverwaltung
Frau Antje Spöri
Tel.: 07141 / 4864-63
Fax: 07141 / 4864-64
Mail: aspoeri@moeglingen.de

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Große Bürgerbefragung und Zielgruppengespräche stehen bevor

Jetzt sind Ihre Ideen gefragt!


Im Rahmen des Projektes „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“ werden im März 2017 die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Möglingen befragt. Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Möglingen sind aufgerufen an der Umfrage teilzunehmen! Außerdem findet ein Workshop statt, bei dem ausgewählte Zielgruppen wie Jugendliche, Senioren und Neubürger aktiv angesprochen werden. Im Wohngebiet „Löscher“ wird das Team des Gemeindeentwicklungsplans ebenfalls im März präsent sein, um die Fragen und Anregungen der AnwohnerInnen aufzunehmen. Des Weiteren ist im Zuge des diesjährigen Gewerbetreibendenfrühstücks am 5. April ein Austausch mit den Möglinger Unternehmen zum Thema Gemeindeentwicklung geplant. Alle Veranstaltungen sowie die Fragebogenaktion werden von der imakomm AKADEMIE aus Aalen und Stuttgart begleitet. 
 
>> Was bisher geschah <<
 
Seit der Klausurtagung des Gemeinderats am 5. und 6. November 2016 hat sich schon einiges getan. Die imakomm AKADEMIE hat erste Analysen zur Gemeinde durchgeführt. So wurden beispielsweise relevante statistische Daten der Gemeinde erfasst und ausgewertet, bestehende Konzepte gesichtet und das gesamte Gemeindegebiet mit allen Wohn- und Gewerbegebieten im Rahmen einer Vor-Ort-Begehung begutachtet und bewertet, um ein umfassendes Bild von Möglingen zu erhalten. Elias Henrich, Projektleiter der imakomm AKADEMIE, fasst zusammen: „Zu Beginn eines neuen Projektes ist es für uns zunächst wichtig, einen ersten Eindruck von der Gemeinde zu bekommen und die Ist-Situation zu erfassen. Möglingen bietet viel Potenzial.“
 
>> Viele Möglichkeiten der Beteiligung: Machen Sie mit! <<
 
Nun sind die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde gefragt. Hierfür ist eine breite Mischung an Beteiligungsmöglichkeiten geplant. „Wir wollen möglichst alle Menschen der Gemeinde erreichen, auch die, die normalerweise in solchen Prozessen weniger involviert sind. So hoffen wir ein möglichst umfassendes Meinungsbild zu erhalten“ betont Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer.
 
Den Auftakt der Beteiligung bildet die Bürgerbefragung, die voraussichtlich am 2. März 2017 startet. Der Fragebogen wird mit dem Amtsblatt an alle Möglinger Haushalte verteilt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit auch online an der Befragung teilzunehmen. „Ich bin sehr gespannt, wie die Bürgerinnen und Bürger Möglingen bewerten und welche Ideen sie für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde haben“, erklärt Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer. Sie ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Befragung zu beteiligen.
 
Am 14. März 2017 um 19.00 Uhr findet im Bürgerhaus der „Zielgruppenabend“ statt. Dabei bauen die Verantwortlichen auf eine rege Beteiligung. Mit dem Workshop sollen Jugendliche, Senioren, ausländische Mitbürger und Neubürger sowie Vereine und Kirchen angesprochen werden. „Wir hoffen auf großes Engagement der Möglinger Bürger. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie gut eine generationsübergreifende Beteiligung in solchen Workshops funktioniert“, so die zweite Projektleiterin Eva-Maria Elkemann von der imakomm AKADEMIE. Im Rahmen des Workshops wird es die Möglichkeit geben, die Gemeinde aus Sicht der einzelnen Interessensgruppen zu betrachten sowie Ideen zur Gestaltung und Umsetzung des „Gemeindeentwicklungsplans“ zu sammeln.
 
Zudem wird das Projektteam des Gemeindeentwicklungsplans Anfang März im Wohngebiet „Löscher“ an verschiedenen Orten präsent sein, um auf Fragen und Anregungen der Anwohner eingehen zu können. Die Mitarbeiter der imakomm AKADEMIE und Vertreter der Stadtverwaltung werden am Donnerstag, den 9. März 2017 das Gespräch mit den Bürgern zuerst beim „OASE Mittagstisch“ im evangelischen Gemeindehaus sowie anschließend auf dem Wochenmarkt im Löscher suchen. Am darauffolgenden Freitag, den 10. März 2017 soll es einen Infostand im Ladenzentrum im Löscher geben.
 
Für die Unternehmen der Gemeinde soll es eine separate Veranstaltung im Rahmen des Gewerbetreibendenfrühstücks geben. Dieses findet am Mittwoch, den 05.04.2017 um 10.00 Uhr im Bürgerhaus statt. „Auch die Gewerbetreibenden unserer Gemeinde sollen sich am Gemeindeentwicklungsplan und somit an ihrem Möglingen der Zukunft umfassend beteiligen können, das ist unser Anspruch als Gemeinde“, ergänzt Antje Spöri, Projektleiterin seitens der Gemeinde.
 
>> So geht’s danach weiter <<
 
Die Ergebnisse der anstehenden Bürgerbeteiligung sowie der übrigen Analysen der imakomm AKADEMIE werden voraussichtlich im Sommer 2017 im Rahmen einer öffentlichen Bürgerveranstaltung präsentiert, bevor es dann an die Ausarbeitung und Umsetzung erster Maßnahmen geht. Ende des Jahres soll der Gemeindeentwicklungsplan Möglingen fertiggestellt sein und vom Gemeinderat verabschiedet werden.
 
Erarbeitet wird das Konzept von der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen und Stuttgart, die mittlerweile über 300 Kommunen v.a. im süddeutschen Raum in Fragen der Gemeinde- bzw. Gemeindeentwicklung begleitet hat. Auf Seiten der Gemeindeverwaltung Möglingen wird das Konzept betreut von Frau Antje Spöri. Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an:
 
Gemeinde Möglingen
Amt für Bauverwaltung
Frau Antje Spöri
Tel.: 07141 / 4864-63
Fax: 07141 / 4864-64
Mail: aspoeri@moeglingen.de
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Gemeindeentwicklungsplan steht in den Startlöchern
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Roter Faden für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde

Städte und Gemeinden in Deutschland stehen vor vielfältigen Herausforderungen: der demografische Wandel, die Anforderungen an den Klimaschutz, die Sicherung der Infrastruktur, aber auch die Veränderungen im Einkaufsverhalten, um nur einige zu nennen. Die Gemeinde Möglingen stellt sich diesen Herausforderungen aktiv. Für eine zukunftsgerichtete Stärkung und Weiterentwicklung Möglingens erarbeitet die Gemeinde deshalb im kommenden Jahr den sogenannten „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“. Dabei sollen inhaltliche Handlungsschwerpunkte (neu) definiert und Ziele abgeleitet werden. Besonderer Fokus liegt auf konkreten Maßnahmen, aber auch auf der Erarbeitung einer dauerhaften und von möglichst vielen getragenen Umsetzungsstruktur, die die Entwicklung von Möglingen nachhaltig prägt. Durchgeführt wird das Projekt in Zusammenarbeit mit der imakomm AKADEMIE GmbH aus Stuttgart und Aalen. Die Möglinger Bürger/innen sowie möglichst viele Akteurs- und Interessensgruppen sollen bei der Konzepterarbeitung aktiv eingebunden werden.

Das Konzept stellt ein „Dach“ für die künftige Gemeindeentwicklung dar. Dabei werden künftige Entwicklungsschwerpunkte belastbar definiert und konkrete, umsetzbare Maßnahmen mit Umsetzungsstrukturen für Möglingen erarbeitet. Die Erarbeitung erfolgt unter breiter Beteiligung der Bürgerschaft. „Wir hoffen auf großes Engagement der Möglinger Bürger und freuen uns schon jetzt auf spannende Diskussionen über die Zukunft der Gemeinde Möglingen“, so Projektleiterin Eva-Maria Elkemann von der imakomm AKADEMIE. Letztlich entsteht auf diese Weise ein roter Faden für die Gemeindeentwicklung, der die Leitplanken für künftige kommunale Entscheidungen vorgibt – allerdings kann ein solches Konzept natürlich nicht alle Fragen Möglingens abschließend lösen. „Das Konzept kann nur durch gemeinsames Engagement der Bürgerschaft und aller Interessensgruppen bei der Erarbeitung und vor allem bei der Umsetzung mit Leben gefüllt werden“, erklärt Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer die Möglichkeiten und die Grenzen des Gemeindeentwicklungsplans (GEP).

Die angesprochene „breite Beteiligung“ zeigt sich im Laufe des Prozesses mehrfach:
Nach ersten Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung und einer Klausurtagung des Gemeinderats am 5. und 6. November 2016 sind die Eckpfeiler und Ziele des Projektes soweit abgesteckt, dass es nun an die Vorbereitung der ersten Beteiligungsphasen geht.
Los geht es voraussichtlich Mitte Februar mit einer umfangreichen Bürgerbefragung, bei der die Meinung der Möglinger Bürgerinnen und Bürger gefragt ist, beispielsweise zu Themen wie: Wohn- und Lebensqualität, Verkehr und Infrastruktur, Freizeit- und Kulturangebote, Einzelhandel und Gastronomie usw. Die Teilnahme an der Befragung wird sowohl über einen schriftlichen Fragebogen als auch online möglich sein.
Parallel dazu sollen auch Zielgruppen wie etwa Vereine, Jugendliche, Senioren, Neubürger, Bürger mit Migrationshintergrund sowie Gewerbe und Unternehmen gezielt eingebunden werden. „Es wird mehrere Veranstaltungen geben, um bewusst auch die Sichtweisen und Bedürfnisse jener Gruppierungen zu erfassen, die üblicherweise wenig in solchen Prozessen beteiligt sind“, erläutert Elias Henrich, zweiter Projektleiter der imakomm AKADEMIE. „Alle Bürgerinnen und Bürger sollen sich am Gemeindeentwicklungsplan und somit an ihrem Möglingen der Zukunft umfassend beteiligen können, das ist unser Anspruch als Gemeinde“, ergänzt Antje Spöri, Leiterin des Amts für Bauverwaltung und Projektleiterin vonseiten der Gemeinde. Die Termine werden über das Amtsblatt und die Homepage der Gemeinde rechtzeitig bekanntgegeben.

Zusammen mit vorliegenden Konzepten und Analysen der Gemeinde Möglingen sowie der Expertensicht der imakomm AKADEMIE (Städtebaulicher Kurz-Check, Auswertung statistischer Daten, Funktions- und Standortanalysen etc.) werden die Ergebnisse und Ideen der ersten Bürgerbeteiligungsphase zu einem ersten Strategie-Entwurf für die Gemeindeentwicklung – mit Schwerpunkten und Zielen – zusammengeführt. Dieser Entwurf wird dann gemeinsam mit der Bürgerschaft bei einem sogenannten „Strategie-Marktplatz“ (öffentliche Bürgerveranstaltung) voraussichtlich im Juni/Juli 2017 diskutiert und weiterentwickelt, bevor es dann im Spätherbst in einer zweiten Bürgerveranstaltung an die Ausarbeitung und Umsetzung erster Maßnahmen aus dem Konzept geht.

Begleitet wird der Prozess zudem von einer rund 30-köpfigen Projektgruppe (Vertreter möglichst vieler Bevölkerungs- und Interessensgruppen als Abbild der Gemeindestruktur), die in insgesamt drei Workshops die Zwischenergebnisse des Projektes regelmäßig evaluiert und Impulse für die weitere Vorgehensweise gibt.
Ende 2017 soll der Gemeindeentwicklungsplan Möglingen fertiggestellt sein und vom Gemeinderat verabschiedet werden, so sieht es die aktuelle Planung vor.

Erarbeitet wird das Konzept von der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen und Stuttgart, die mittlerweile über 300 Kommunen v.a. im süddeutschen Raum in Fragen der Gemeinde- bzw. Stadtentwicklung begleitet hat. Auf Seiten der Gemeindeverwaltung Möglingen wird das Konzept betreut von Frau Antje Spöri.
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