Große Bürgerbefragung und Zielgruppengespräche stehen bevor

Jetzt sind Ihre Ideen gefragt!


Im Rahmen des Projektes „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“ werden im März 2017 die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Möglingen befragt. Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Möglingen sind aufgerufen an der Umfrage teilzunehmen! Außerdem findet ein Workshop statt, bei dem ausgewählte Zielgruppen wie Jugendliche, Senioren und Neubürger aktiv angesprochen werden. Im Wohngebiet „Löscher“ wird das Team des Gemeindeentwicklungsplans ebenfalls im März präsent sein, um die Fragen und Anregungen der AnwohnerInnen aufzunehmen. Des Weiteren ist im Zuge des diesjährigen Gewerbetreibendenfrühstücks am 5. April ein Austausch mit den Möglinger Unternehmen zum Thema Gemeindeentwicklung geplant. Alle Veranstaltungen sowie die Fragebogenaktion werden von der imakomm AKADEMIE aus Aalen und Stuttgart begleitet. 
 
>> Was bisher geschah <<
 
Seit der Klausurtagung des Gemeinderats am 5. und 6. November 2016 hat sich schon einiges getan. Die imakomm AKADEMIE hat erste Analysen zur Gemeinde durchgeführt. So wurden beispielsweise relevante statistische Daten der Gemeinde erfasst und ausgewertet, bestehende Konzepte gesichtet und das gesamte Gemeindegebiet mit allen Wohn- und Gewerbegebieten im Rahmen einer Vor-Ort-Begehung begutachtet und bewertet, um ein umfassendes Bild von Möglingen zu erhalten. Elias Henrich, Projektleiter der imakomm AKADEMIE, fasst zusammen: „Zu Beginn eines neuen Projektes ist es für uns zunächst wichtig, einen ersten Eindruck von der Gemeinde zu bekommen und die Ist-Situation zu erfassen. Möglingen bietet viel Potenzial.“
 
>> Viele Möglichkeiten der Beteiligung: Machen Sie mit! <<
 
Nun sind die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde gefragt. Hierfür ist eine breite Mischung an Beteiligungsmöglichkeiten geplant. „Wir wollen möglichst alle Menschen der Gemeinde erreichen, auch die, die normalerweise in solchen Prozessen weniger involviert sind. So hoffen wir ein möglichst umfassendes Meinungsbild zu erhalten“ betont Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer.
 
Den Auftakt der Beteiligung bildet die Bürgerbefragung, die voraussichtlich am 2. März 2017 startet. Der Fragebogen wird mit dem Amtsblatt an alle Möglinger Haushalte verteilt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit auch online an der Befragung teilzunehmen. „Ich bin sehr gespannt, wie die Bürgerinnen und Bürger Möglingen bewerten und welche Ideen sie für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde haben“, erklärt Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer. Sie ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Befragung zu beteiligen.
 
Am 14. März 2017 um 19.00 Uhr findet im Bürgerhaus der „Zielgruppenabend“ statt. Dabei bauen die Verantwortlichen auf eine rege Beteiligung. Mit dem Workshop sollen Jugendliche, Senioren, ausländische Mitbürger und Neubürger sowie Vereine und Kirchen angesprochen werden. „Wir hoffen auf großes Engagement der Möglinger Bürger. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie gut eine generationsübergreifende Beteiligung in solchen Workshops funktioniert“, so die zweite Projektleiterin Eva-Maria Elkemann von der imakomm AKADEMIE. Im Rahmen des Workshops wird es die Möglichkeit geben, die Gemeinde aus Sicht der einzelnen Interessensgruppen zu betrachten sowie Ideen zur Gestaltung und Umsetzung des „Gemeindeentwicklungsplans“ zu sammeln.
 
Zudem wird das Projektteam des Gemeindeentwicklungsplans Anfang März im Wohngebiet „Löscher“ an verschiedenen Orten präsent sein, um auf Fragen und Anregungen der Anwohner eingehen zu können. Die Mitarbeiter der imakomm AKADEMIE und Vertreter der Stadtverwaltung werden am Donnerstag, den 9. März 2017 das Gespräch mit den Bürgern zuerst beim „OASE Mittagstisch“ im evangelischen Gemeindehaus sowie anschließend auf dem Wochenmarkt im Löscher suchen. Am darauffolgenden Freitag, den 10. März 2017 soll es einen Infostand im Ladenzentrum im Löscher geben.
 
Für die Unternehmen der Gemeinde soll es eine separate Veranstaltung im Rahmen des Gewerbetreibendenfrühstücks geben. Dieses findet am Mittwoch, den 05.04.2017 um 10.00 Uhr im Bürgerhaus statt. „Auch die Gewerbetreibenden unserer Gemeinde sollen sich am Gemeindeentwicklungsplan und somit an ihrem Möglingen der Zukunft umfassend beteiligen können, das ist unser Anspruch als Gemeinde“, ergänzt Antje Spöri, Projektleiterin seitens der Gemeinde.
 
>> So geht’s danach weiter <<
 
Die Ergebnisse der anstehenden Bürgerbeteiligung sowie der übrigen Analysen der imakomm AKADEMIE werden voraussichtlich im Sommer 2017 im Rahmen einer öffentlichen Bürgerveranstaltung präsentiert, bevor es dann an die Ausarbeitung und Umsetzung erster Maßnahmen geht. Ende des Jahres soll der Gemeindeentwicklungsplan Möglingen fertiggestellt sein und vom Gemeinderat verabschiedet werden.
 
Erarbeitet wird das Konzept von der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen und Stuttgart, die mittlerweile über 300 Kommunen v.a. im süddeutschen Raum in Fragen der Gemeinde- bzw. Gemeindeentwicklung begleitet hat. Auf Seiten der Gemeindeverwaltung Möglingen wird das Konzept betreut von Frau Antje Spöri. Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an:
 
Gemeinde Möglingen
Amt für Bauverwaltung
Frau Antje Spöri
Tel.: 07141 / 4864-63
Fax: 07141 / 4864-64
Mail: aspoeri@moeglingen.de

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Gemeindeentwicklungsplan steht in den Startlöchern
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Roter Faden für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde

Städte und Gemeinden in Deutschland stehen vor vielfältigen Herausforderungen: der demografische Wandel, die Anforderungen an den Klimaschutz, die Sicherung der Infrastruktur, aber auch die Veränderungen im Einkaufsverhalten, um nur einige zu nennen. Die Gemeinde Möglingen stellt sich diesen Herausforderungen aktiv. Für eine zukunftsgerichtete Stärkung und Weiterentwicklung Möglingens erarbeitet die Gemeinde deshalb im kommenden Jahr den sogenannten „Gemeindeentwicklungsplan Möglingen“. Dabei sollen inhaltliche Handlungsschwerpunkte (neu) definiert und Ziele abgeleitet werden. Besonderer Fokus liegt auf konkreten Maßnahmen, aber auch auf der Erarbeitung einer dauerhaften und von möglichst vielen getragenen Umsetzungsstruktur, die die Entwicklung von Möglingen nachhaltig prägt. Durchgeführt wird das Projekt in Zusammenarbeit mit der imakomm AKADEMIE GmbH aus Stuttgart und Aalen. Die Möglinger Bürger/innen sowie möglichst viele Akteurs- und Interessensgruppen sollen bei der Konzepterarbeitung aktiv eingebunden werden.

Das Konzept stellt ein „Dach“ für die künftige Gemeindeentwicklung dar. Dabei werden künftige Entwicklungsschwerpunkte belastbar definiert und konkrete, umsetzbare Maßnahmen mit Umsetzungsstrukturen für Möglingen erarbeitet. Die Erarbeitung erfolgt unter breiter Beteiligung der Bürgerschaft. „Wir hoffen auf großes Engagement der Möglinger Bürger und freuen uns schon jetzt auf spannende Diskussionen über die Zukunft der Gemeinde Möglingen“, so Projektleiterin Eva-Maria Elkemann von der imakomm AKADEMIE. Letztlich entsteht auf diese Weise ein roter Faden für die Gemeindeentwicklung, der die Leitplanken für künftige kommunale Entscheidungen vorgibt – allerdings kann ein solches Konzept natürlich nicht alle Fragen Möglingens abschließend lösen. „Das Konzept kann nur durch gemeinsames Engagement der Bürgerschaft und aller Interessensgruppen bei der Erarbeitung und vor allem bei der Umsetzung mit Leben gefüllt werden“, erklärt Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer die Möglichkeiten und die Grenzen des Gemeindeentwicklungsplans (GEP).

Die angesprochene „breite Beteiligung“ zeigt sich im Laufe des Prozesses mehrfach:
Nach ersten Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung und einer Klausurtagung des Gemeinderats am 5. und 6. November 2016 sind die Eckpfeiler und Ziele des Projektes soweit abgesteckt, dass es nun an die Vorbereitung der ersten Beteiligungsphasen geht.
Los geht es voraussichtlich Mitte Februar mit einer umfangreichen Bürgerbefragung, bei der die Meinung der Möglinger Bürgerinnen und Bürger gefragt ist, beispielsweise zu Themen wie: Wohn- und Lebensqualität, Verkehr und Infrastruktur, Freizeit- und Kulturangebote, Einzelhandel und Gastronomie usw. Die Teilnahme an der Befragung wird sowohl über einen schriftlichen Fragebogen als auch online möglich sein.
Parallel dazu sollen auch Zielgruppen wie etwa Vereine, Jugendliche, Senioren, Neubürger, Bürger mit Migrationshintergrund sowie Gewerbe und Unternehmen gezielt eingebunden werden. „Es wird mehrere Veranstaltungen geben, um bewusst auch die Sichtweisen und Bedürfnisse jener Gruppierungen zu erfassen, die üblicherweise wenig in solchen Prozessen beteiligt sind“, erläutert Elias Henrich, zweiter Projektleiter der imakomm AKADEMIE. „Alle Bürgerinnen und Bürger sollen sich am Gemeindeentwicklungsplan und somit an ihrem Möglingen der Zukunft umfassend beteiligen können, das ist unser Anspruch als Gemeinde“, ergänzt Antje Spöri, Leiterin des Amts für Bauverwaltung und Projektleiterin vonseiten der Gemeinde. Die Termine werden über das Amtsblatt und die Homepage der Gemeinde rechtzeitig bekanntgegeben.

Zusammen mit vorliegenden Konzepten und Analysen der Gemeinde Möglingen sowie der Expertensicht der imakomm AKADEMIE (Städtebaulicher Kurz-Check, Auswertung statistischer Daten, Funktions- und Standortanalysen etc.) werden die Ergebnisse und Ideen der ersten Bürgerbeteiligungsphase zu einem ersten Strategie-Entwurf für die Gemeindeentwicklung – mit Schwerpunkten und Zielen – zusammengeführt. Dieser Entwurf wird dann gemeinsam mit der Bürgerschaft bei einem sogenannten „Strategie-Marktplatz“ (öffentliche Bürgerveranstaltung) voraussichtlich im Juni/Juli 2017 diskutiert und weiterentwickelt, bevor es dann im Spätherbst in einer zweiten Bürgerveranstaltung an die Ausarbeitung und Umsetzung erster Maßnahmen aus dem Konzept geht.

Begleitet wird der Prozess zudem von einer rund 30-köpfigen Projektgruppe (Vertreter möglichst vieler Bevölkerungs- und Interessensgruppen als Abbild der Gemeindestruktur), die in insgesamt drei Workshops die Zwischenergebnisse des Projektes regelmäßig evaluiert und Impulse für die weitere Vorgehensweise gibt.
Ende 2017 soll der Gemeindeentwicklungsplan Möglingen fertiggestellt sein und vom Gemeinderat verabschiedet werden, so sieht es die aktuelle Planung vor.

Erarbeitet wird das Konzept von der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen und Stuttgart, die mittlerweile über 300 Kommunen v.a. im süddeutschen Raum in Fragen der Gemeinde- bzw. Stadtentwicklung begleitet hat. Auf Seiten der Gemeindeverwaltung Möglingen wird das Konzept betreut von Frau Antje Spöri.